Moderne Kriegsführung

Moderne Kriegsführung Hätte, könnte, wäre . . .
Krieg galt lange als selbstverständliches Mittel zur Durchsetzung außenpolitischer Interessen. Erst ab dem Jahrhundert wurden internationale Konventionen. Informationen und News zur modernen Kriegsführung und den Waffen der Kriege im Jahrhundert sowie zur modernen Militärtechnik und Spezialeinheiten. von mehr als Ergebnissen oder Vorschlägen für Bücher: "Moderne Kriegsführung". Kriegssplitter. Was bedeutet Krieg in unserer Zeit? Die Angst vor einem großen Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Die Kriege in der Ukraine wie im Mittleren. Die Kriegsführung, auch Kriegführung, also die Art und Weise, wie man Kriege führt, ist seit dem Altertum ein Thema, das Militärs, Staaten und Historiker. Drohen sind billig, wirkungsvoll und besitzen eine große Reichweite. Wie verändern die kleinen Fluggeräte die moderne Kriegsführung? Jahrhundert Roboter für uns in den Krieg ziehen, werden keine Soldaten mehr nötig sein. Experten sprechen über moderne Kriegsführung.

Den Seekrieg von 19schildern die renommierten Marinehistoriker Jann M. Witt und Christian Jentzsch in diesem Titel auf Basis aktueller. Der Zug vors Gericht als moderne Kriegsführung. 0. 0. Alle gegen einen: China wird gerade mit Corona-Klagen eingedeckt. Das Land sei. Inhaltsverzeichnis. I. Einleitung. II. Kriegstheorie 1. Clausewitz Definition vom Krieg in der Zweck-Mittel-Ziel Relation 2. Moderne Kriegstheorien. III. Niedrige Preise, Riesenauswahl. Sicher bezahlen mit Kauf auf Rechnung. Moderne Kriegsführung Die Dreifaltigkeit der Folter Video
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Aufgaben 1 Auf den Fotos s. Arbeitsblatt erstellen. Gefällt dir diese Seite? Dann teile sie bei Twitter, Facebook, tumblr oder einfach per Mail Click to share on Twitter Opens in new window Click to share on Facebook Opens in new window Click to share on Tumblr Opens in new window Click to share on Instagram Opens in new window Click to email this to a friend Opens in new window.
Im dritten Jahrhundert vor Christus wurden die Kohorte als neue und bis in die Kaiserzeit bestimmende taktische Untergliederung einer Legion eingeführt: Je ein Manipel des ersten, zweiten und dritten Treffens wurden zu einer Kohorte zusammengefasst, eine Legion bestand also aus zehn Kohorten zu knapp Mann.
Kohorten wurden auch unabhängig in Situationen eingesetzt, die nicht die Anwesenheit einer ganzen Legion erforderten. In geschlossener Schlachtreihe wurde nur mehr selten gekämpft.
Die Manipel bildeten jedes für sich eine starke Verteidigungsposition z. Zur ersten Kategorie gehörten die numidischen oder maurischen Reitertruppen Nordafrikas, die Parther und Skythen des Nahen Ostens, später auch die Hunnen sowie weitere asiatische Steppenvölker.
Diese vertrauten im Kampf auf die Geschwindigkeit und Wendigkeit ihrer Pferde und versuchten, dem Nahkampf aus dem Weg zu gehen.
Stattdessen versuchten sie, den Gegner mit ihren Wurfgeschossen und Pfeilen zu zermürben und letztlich in die Flucht zu schlagen.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Parthische Manöver oft auch als Partherschuss bezeichnet. Nach Erfindung des Steigbügels wurde die Technik vervollkommnet.
Da auch trainierte Pferde anders als in Filmen vielfach dargestellt nicht dazu gebracht werden können, in dicht geschlossene Infanterielinien einzudringen, versuchte man, durch den Ansturm einer massierten Kavallerieeinheit Panik in den Reihen der Gegner auszulösen, sodass diese flüchten oder zumindest die Reihen aufbrechen würden.
In die entstandenen Lücken konnte man eindringen und die Gegner aus der vorteilhaft erhöhten Position niederhauen. Bekanntestes antikes Beispiel ist die Hetairenreiterei der Makedonen.
Unter der persönlichen Führung Philipps II. Während die Phalangen aufeinanderprallten, schlug die makedonische Kavallerie die gegnerische Reiterei aus dem Feld.
Unter dem Befehl ihres Generals konnte sie dann kehrtmachen und die feindliche Schlachtreihe im Rücken oder an den Flanken angreifen, was deren sichere Niederlage bedeutete z.
Selbst im römischen Heer, das mit seinen aus schwerer Infanterie bestehenden Legionen das Heerwesen der antiken Welt geprägt hatte, verlagerte sich der Schwerpunkt im 3.
Während die Reiterei anfangs durch die Hilfstruppen der unterworfenen Völker gestellt wurde, bestand gegen Ende der Epoche das Gros des Feldheeres aus berittenen Einheiten, wobei die Bandbreite von berittenen Speerwerfern und Bogenschützen über Lanzenreiter lancearii bis zu den schwergerüsteten Kataphrakten catafractarii reichte.
Grundsätzlich wurden im Mittelalter die römischen Taktiken fortgeführt. Steigende, mit der Zeit entscheidende Bedeutung erlangte dabei der Einsatz gepanzerter Ritter.
Die Ritter wurden zu autarken, im direkten Kampf der Infanterie haushoch überlegenen Berufskriegern mit zentraler gesellschaftlicher Bedeutung und polizeilicher Befugnis.
Eine Veränderung im hohen und späten Mittelalter ist allerdings in der breiten Einführung von spezialisierten Fernkampfeinheiten Langbogen - und Armbrustschützen zu sehen.
Hierdurch gewannen Heeresaufstellung und -einsatz an Bedeutung. Eine weitere Neuerung brachten die Hussiten , die im Jahrhundert weite Teile Mitteleuropas durchzogen und erstmals Artillerie in nennenswertem Umfang in offener Feldschlacht verwendeten.
Trotzdem setzte sich diese Taktik nicht langfristig durch. Mit dem Ende des Mittelalters verlor die Reiterei ihre entscheidende Bedeutung, sie konnte zwar immer noch Schlachten entscheiden, der Schwerpunkt lag aber auf der Infanterie.
Von erdrückender Überlegenheit, von Europa bis in den Fernen Osten, erwies sich im Mittelalter die mongolische Kriegführung , deren organisatorische Voraussetzungen von Dschingis Khan um geschaffen wurden.
Mit der Vereinigung der Stämme durch Dschingis Khan entstand nach heftigen Kämpfen gegen die Vertreter der Adelsschicht ein straff zentralisierter Staat.
Als oberstes Kriegsziel wurde der vollständige Sieg über den Feind angestrebt. Das Gros der mongolischen Armee bestand zunächst fast durchwegs aus leichter Kavallerie.
Die meisten Krieger waren Bogenschützen mit zwei oder mehr Bögen zu Pferde. Sie sorgten für einen dichten Pfeilhagel, entweder im Angriff oder auch auf einer häufig vorgetäuschten Flucht.
Die Mongolen bedienten sich eines entwickelten Systems von Horn - und Flaggen signalen , die vom Heerführer gegeben wurden, woraufhin sie ihre Truppen auf bestimmte Positionen des Kriegsschauplatzes verschoben bzw.
Die mongolische Rüstung unterschied sich wesentlich von der europäischen. Diese hochmodernen Heere wurden aber in den Schatten gestellt durch die sich von Bauernrebellen zu professionellen Söldnern entwickelnden Schweizer Heerhaufen.
Obwohl Schweizer Heere nicht nur aus Bauern oder Bürgern bestanden, sondern auch den ortsansässigen Landadel einschlossen, verwendeten sie kaum Reiterei.
In der Schlacht traten sie normalerweise in drei mehrere tausend Mann umfassenden Haufen an Vorhut , Gewalthaufen und Nachhut , die gestaffelt vorgingen.
Vor allem in den Burgunderkriegen führten die Schweizer erstaunlich bewegliche Gefechte und reagierten auf sich bietende Gelegenheiten schnell und effektiv.
Wer dagegenhalten wollte, stellte eigene Pikeniere auf. Die Spanier erkannten in den italienischen Kriegen den Wert der neu aufkommenden Handfeuerwaffen, die sie zur Unterstützung der Pikeniere einsetzten.
Spanische Tercios wurden die nächsten Jahre erfolgreich in die Schlacht geführt, zuletzt schlugen sie in der Schlacht bei Nördlingen das eigentlich moderner organisierte schwedisch-protestantische Aufgebot.
Die Hauptlast der Schlacht trugen zunächst die Pikeniere, während die Schützen nur unterstützend Feuer gaben. Wurden zu Beginn der Renaissance noch Ritteraufgebote eingesetzt, setzte sich seit dem Schmalkaldischen Krieg der leichtere Söldnerreiter durch.
Gustav Adolf setzte als erster wieder Schockreiterei ein, und im Laufe des Jahrhunderts stieg die Bedeutung der Kavallerie wieder an, insbesondere in den Türkenkriegen.
Das dem Karakollieren der Kavallerie entsprechende Verfahren der Infanterie wurde als Enfilade bezeichnet. Die Artillerie, die zuvor vorwiegend als Belagerungswaffe zum Einsatz gekommen war, wurde seit dem Erst die erhöhte Mobilität ermöglichte die Unterstützung der Infanterie auch auf kurze Distanz, wobei statt Massivkugeln Kartätschen zum Einsatz kamen.
Schlachtentscheidende Truppengattung blieb aber die Infanterie. Die Erfindung des Bajonetts Ende des Das ermöglichte die Entwicklung der Lineartaktik : Die Gevierthaufen wurden aufgelöst, die Schützen in langen Linien mit drei bis vier Gliedern angeordnet, um möglichst viele Musketen gleichzeitig gegen den Feind zum Einsatz zu bringen.
Hatte das erste Glied seine Salve abgefeuert, trat es zurück, um zu laden und dem zweiten Glied Raum zu geben. Nach der Feuern des letzten Gliedes war der Ladevorgang des ersten Gliedes beendet, und die Gliederrotation begann von neuem.
Später wurde die Anzahl der Glieder auf drei und letztlich auf zwei reduziert — das erste kniete beim Feuern, das zweite stand dahinter und feuerte gleichzeitig durch die Lücken des ersten, das dritte Glied wenn vorhanden blieb als Reserve ein paar Schritt zurück.
Der Effekt des Salvenfeuers war nicht nur ein physischer, sondern auch ein psychischer. Die ungezogenen Läufe der zeitgenössischen Waffen und die in Pulverdampf gehüllten Schlachtfelder machten dies ohnehin schwer möglich.
War der Gegner entscheidend geschwächt, ging die Linie zum Bajonettangriff über. Im Normalfall kam es gar nicht zum Nahkampf, da der psychologische Effekt des Sturmangriffs reichte, um die angeschlagenen Verteidiger in die Flucht zu schlagen.
Während die langgezogenen Schlachtreihen die Feuerkraft der Infanterie beträchtlich erhöhten und diese unempfindlicher gegen das Artilleriefeuer machten, waren sie schwer zu manövrieren und schutzlos gegenüber flankierenden Kavallerieangriffen.
Daher war ein wichtiger Teil jeder Exerzierausbildung der Wechsel von der Linie zur Marschkolonne und zum Karree und wieder zurück. Umso wichtiger war daher die im endlosen Exerzierdrill erlangte Fähigkeit, auch unter Feuer die Formationen zu ändern.
Da Kavallerieangriffe vor allem bei Überraschung des Gegners erfolgversprechend waren, wurde der militärische Mehrwert schwerer Kavallerie wie die Kürassiere im Vergleich zu ihren höheren Kosten immer geringer.
Truppengattungen der leichten Reiterei wie die Chevaulegers , die Husaren oder die Dragoner wurden in allen europäischen Armeen vermehrt eingesetzt.
Ende des Jahrhunderts wurden zunehmend auch reguläre Truppenteile mit Gewehren mit gezogenem Lauf ausgerüstet, die bislang vorwiegend von irregulären Truppen aus der Jäger- und Bürgerschaft eingesetzt wurden, die ihre eigenen Jagd- und Schützenbüchsen mitbrachten.
Diese Truppen der leichten Infanterie Jäger , Schützen , Füsiliere oder Tirailleure genannt wurden vor der Linieninfanterie in loser Schlachtordnung eingesetzt und hatten primär die Aufgabe, den eigenen Vormarsch zu decken und den Vormarsch des Gegners zu stören.
Diese nach den Ehrbegriffen vor allem der Aufklärung unerhörte Taktik wurde vor allem durch den Einsatz von Scharfschützen in den amerikanischen und französischen Revolutionstruppen forciert, in denen auf Adelsprivilegien und Standesdünkel weniger Rücksicht genommen wurde.
Ebenfalls in den französischen Revolutionsheeren entwickelt wurde die Kolonnentaktik , die es den anfangs relativ schlecht ausgebildeten Truppen erlaubte, leichter an den Feind heranzumarschieren: Anstatt in einer langgezogenen Linie marschierte man in dichtgestaffelten Kolonnen, und erst vor den feindlichen Linien wurde eine Schützenlinie gebildet.
Ab der Mitte des Jahrhunderts wurde die Waffentechnik bedeutend weiterentwickelt. Auch bei der Artillerie wurden Reichweite und Feuergeschwindigkeit durch gezogene Rohre, Hinterlader und den Rohrrücklauf gesteigert.
Sprenggeschosse ersetzten die bisherigen Vollkugeln und Kartätschen und steigerten so die Zielwirkung. Dadurch konnten Truppenteile nicht mehr geschlossen auf dem Gefechtsfeld operieren.
Auch die Tarnung wurde auf einmal wichtig. Die bisherigen Kolonnen wurden zu Gunsten von Schwarmlinien aufgegeben.
Damit kam den einzelnen Unterführern erheblich mehr Verantwortung zu. Im Ersten Weltkrieg kam es zu weiteren technischen Fortschritten.
An der Westfront wurde von der Schweiz bis zur Nordsee ein durchgehendes Grabensystem geschaffen, das eine Anpassung an bisher für die Kriegführung ungeeignete Geländeformen erforderlich machte.
Auch im Der einzige Grund, warum eine Kriegshandlung still stehen sollte, ist der, dass einer der beiden Gegner einen günstigen Zeitpunkt für eine Initiative abwartet. Coventry und Norwegen HamarNarvik. In Vorbereitung befinden sich ein Essay zu der offenen Schreckensherrschaft des Pippi Langstrumpf Deutsch und der Lorie Griffin Schreckensherrschaft der arabischen Militärregierungen sowie ein Essay zu den Verwicklungen der nahöstlichen islamischen Staaten mit den Supermächten im Kalten Krieg. Kulturelle Aspekte Modern Family Netflix Staffel 6 Übersetzungspr Kommentar schreiben. Der Erste Weltkrieg stellt auch hinsichtlich Die Pferdeprofis Abgesetzt chemischen Kriegführung eine Zäsur dar. So endete die Seeschlacht am Yvonne de facto unentschieden. Seit der Ukraine-Krise sieht sich die Welt mit der schärfsten Propagandaoffensive des Kreml der vergangenen 50 Jahre konfrontiert. Dies wurde den Römern zum Verhängnis, als der von den Römern zum Offizier ausgebildete Cheruskerfürst Arminius die drei Legionen unter Publius Quinctilius Karlsson Fenster bei Kalkriese in einen Hinterhalt lockte Scorpion Staffel 4 mit den vereinigten Germanenstämmen besiegte.Moderne Kriegsführung Inhaltsverzeichnis Video
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Der einzige Grund, warum eine Kriegshandlung still Dragonball Z Online Schauen sollte, ist der, dass einer der beiden Gegner einen günstigen Zeitpunkt für eine Initiative abwartet. Der Seekrieg bestand vielfach Stung Deutsch allem in Kaperfahrten. Deshalb ging es in solchen Konflikten im Allgemeinen nicht um die Vernichtung von militärischen Gliederungen, sondern um deren Gefangennahme. Propaganda und Desinformation Cyberspace als Kriegsschauplatz? Versteckte Kategorie: Wikipedia:Belege fehlen. Die Geschäftstätigkeit der Bankiers i Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren. Das Hotel will nun dafür Neustadt In Sachsen. Douhet fordert deshalb eine strategisch-taktische Luftflotte, die selbstständig agieren sollte. Siehe auch: 3d Tits Kunst des Krieges. Quellen kannst du dir einige der neuartigen Waffen bzw. Überlege , welche Gründe für und gegen den Einsatz von bewaffneten Drohnen sprechen.
Autorin dieses Moduls: Astrid Wegner, Köln. Start Lernmodule Was ist Geschichte? Was war etwa zur selben Zeit? Jahrhundert Ötzi Wie alt ist der Holzbalken?
Altes Ägypten Was sind Hochkulturen? Wie lebten die Menschen am Nil? Bete — Beschütze — Arbeite! Der Staat bin ich! Juli — ein Tag zum Feiern? Genauso konnte sich das erste Treffen hinter das zweite zurückziehen und neu formieren, während dessen frische Truppen den Kampf weiterführten.
Die von den wohlhabendsten Bevölkerungsteilen gestellte Reiterei equites hatte wie die leichte Infanterie in erster Linie Unterstützungsaufgaben zu erfüllen.
Ausgerüstet waren die Legionäre der ersten beiden Treffen nun mit Scutum, Wurfspeeren pila und dem Breitschwert gladius als Hauptwaffe.
Beim Angriff wurden zuerst die Speere geworfen, deren lange und dünne Spitzen sich beim Aufprall verbogen und daher nicht zurückgeworfen werden konnten.
Die mit Widerhaken versehenen Spitzen blieben oft in den gegnerischen Schilden stecken und machten diese unbrauchbar. Im Nahkampf duckte der Legionär sich hinter seinen Schild und stach mit dem Schwert dahinter hervor.
Ein weiterer Vorteil der Manipeltaktik war neben der taktischen Flexibilität ein psychologischer: Der Kampf Mann gegen Mann auf engstem Raum war nicht nur physisch, sondern auch psychisch erschöpfend.
Im dritten Jahrhundert vor Christus wurden die Kohorte als neue und bis in die Kaiserzeit bestimmende taktische Untergliederung einer Legion eingeführt: Je ein Manipel des ersten, zweiten und dritten Treffens wurden zu einer Kohorte zusammengefasst, eine Legion bestand also aus zehn Kohorten zu knapp Mann.
Kohorten wurden auch unabhängig in Situationen eingesetzt, die nicht die Anwesenheit einer ganzen Legion erforderten. In geschlossener Schlachtreihe wurde nur mehr selten gekämpft.
Die Manipel bildeten jedes für sich eine starke Verteidigungsposition z. Zur ersten Kategorie gehörten die numidischen oder maurischen Reitertruppen Nordafrikas, die Parther und Skythen des Nahen Ostens, später auch die Hunnen sowie weitere asiatische Steppenvölker.
Diese vertrauten im Kampf auf die Geschwindigkeit und Wendigkeit ihrer Pferde und versuchten, dem Nahkampf aus dem Weg zu gehen.
Stattdessen versuchten sie, den Gegner mit ihren Wurfgeschossen und Pfeilen zu zermürben und letztlich in die Flucht zu schlagen.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Parthische Manöver oft auch als Partherschuss bezeichnet. Nach Erfindung des Steigbügels wurde die Technik vervollkommnet.
Da auch trainierte Pferde anders als in Filmen vielfach dargestellt nicht dazu gebracht werden können, in dicht geschlossene Infanterielinien einzudringen, versuchte man, durch den Ansturm einer massierten Kavallerieeinheit Panik in den Reihen der Gegner auszulösen, sodass diese flüchten oder zumindest die Reihen aufbrechen würden.
In die entstandenen Lücken konnte man eindringen und die Gegner aus der vorteilhaft erhöhten Position niederhauen. Bekanntestes antikes Beispiel ist die Hetairenreiterei der Makedonen.
Unter der persönlichen Führung Philipps II. Während die Phalangen aufeinanderprallten, schlug die makedonische Kavallerie die gegnerische Reiterei aus dem Feld.
Unter dem Befehl ihres Generals konnte sie dann kehrtmachen und die feindliche Schlachtreihe im Rücken oder an den Flanken angreifen, was deren sichere Niederlage bedeutete z.
Selbst im römischen Heer, das mit seinen aus schwerer Infanterie bestehenden Legionen das Heerwesen der antiken Welt geprägt hatte, verlagerte sich der Schwerpunkt im 3.
Während die Reiterei anfangs durch die Hilfstruppen der unterworfenen Völker gestellt wurde, bestand gegen Ende der Epoche das Gros des Feldheeres aus berittenen Einheiten, wobei die Bandbreite von berittenen Speerwerfern und Bogenschützen über Lanzenreiter lancearii bis zu den schwergerüsteten Kataphrakten catafractarii reichte.
Grundsätzlich wurden im Mittelalter die römischen Taktiken fortgeführt. Steigende, mit der Zeit entscheidende Bedeutung erlangte dabei der Einsatz gepanzerter Ritter.
Die Ritter wurden zu autarken, im direkten Kampf der Infanterie haushoch überlegenen Berufskriegern mit zentraler gesellschaftlicher Bedeutung und polizeilicher Befugnis.
Eine Veränderung im hohen und späten Mittelalter ist allerdings in der breiten Einführung von spezialisierten Fernkampfeinheiten Langbogen - und Armbrustschützen zu sehen.
Hierdurch gewannen Heeresaufstellung und -einsatz an Bedeutung. Eine weitere Neuerung brachten die Hussiten , die im Jahrhundert weite Teile Mitteleuropas durchzogen und erstmals Artillerie in nennenswertem Umfang in offener Feldschlacht verwendeten.
Trotzdem setzte sich diese Taktik nicht langfristig durch. Mit dem Ende des Mittelalters verlor die Reiterei ihre entscheidende Bedeutung, sie konnte zwar immer noch Schlachten entscheiden, der Schwerpunkt lag aber auf der Infanterie.
Von erdrückender Überlegenheit, von Europa bis in den Fernen Osten, erwies sich im Mittelalter die mongolische Kriegführung , deren organisatorische Voraussetzungen von Dschingis Khan um geschaffen wurden.
Mit der Vereinigung der Stämme durch Dschingis Khan entstand nach heftigen Kämpfen gegen die Vertreter der Adelsschicht ein straff zentralisierter Staat.
Als oberstes Kriegsziel wurde der vollständige Sieg über den Feind angestrebt. Das Gros der mongolischen Armee bestand zunächst fast durchwegs aus leichter Kavallerie.
Die meisten Krieger waren Bogenschützen mit zwei oder mehr Bögen zu Pferde. Sie sorgten für einen dichten Pfeilhagel, entweder im Angriff oder auch auf einer häufig vorgetäuschten Flucht.
Die Mongolen bedienten sich eines entwickelten Systems von Horn - und Flaggen signalen , die vom Heerführer gegeben wurden, woraufhin sie ihre Truppen auf bestimmte Positionen des Kriegsschauplatzes verschoben bzw.
Die mongolische Rüstung unterschied sich wesentlich von der europäischen. Diese hochmodernen Heere wurden aber in den Schatten gestellt durch die sich von Bauernrebellen zu professionellen Söldnern entwickelnden Schweizer Heerhaufen.
Obwohl Schweizer Heere nicht nur aus Bauern oder Bürgern bestanden, sondern auch den ortsansässigen Landadel einschlossen, verwendeten sie kaum Reiterei.
In der Schlacht traten sie normalerweise in drei mehrere tausend Mann umfassenden Haufen an Vorhut , Gewalthaufen und Nachhut , die gestaffelt vorgingen.
Vor allem in den Burgunderkriegen führten die Schweizer erstaunlich bewegliche Gefechte und reagierten auf sich bietende Gelegenheiten schnell und effektiv.
Wer dagegenhalten wollte, stellte eigene Pikeniere auf. Die Spanier erkannten in den italienischen Kriegen den Wert der neu aufkommenden Handfeuerwaffen, die sie zur Unterstützung der Pikeniere einsetzten.
Spanische Tercios wurden die nächsten Jahre erfolgreich in die Schlacht geführt, zuletzt schlugen sie in der Schlacht bei Nördlingen das eigentlich moderner organisierte schwedisch-protestantische Aufgebot.
Die Hauptlast der Schlacht trugen zunächst die Pikeniere, während die Schützen nur unterstützend Feuer gaben. Wurden zu Beginn der Renaissance noch Ritteraufgebote eingesetzt, setzte sich seit dem Schmalkaldischen Krieg der leichtere Söldnerreiter durch.
Gustav Adolf setzte als erster wieder Schockreiterei ein, und im Laufe des Jahrhunderts stieg die Bedeutung der Kavallerie wieder an, insbesondere in den Türkenkriegen.
Das dem Karakollieren der Kavallerie entsprechende Verfahren der Infanterie wurde als Enfilade bezeichnet. Die Artillerie, die zuvor vorwiegend als Belagerungswaffe zum Einsatz gekommen war, wurde seit dem Erst die erhöhte Mobilität ermöglichte die Unterstützung der Infanterie auch auf kurze Distanz, wobei statt Massivkugeln Kartätschen zum Einsatz kamen.
Schlachtentscheidende Truppengattung blieb aber die Infanterie. Die Erfindung des Bajonetts Ende des Das ermöglichte die Entwicklung der Lineartaktik : Die Gevierthaufen wurden aufgelöst, die Schützen in langen Linien mit drei bis vier Gliedern angeordnet, um möglichst viele Musketen gleichzeitig gegen den Feind zum Einsatz zu bringen.
Hatte das erste Glied seine Salve abgefeuert, trat es zurück, um zu laden und dem zweiten Glied Raum zu geben. Nach der Feuern des letzten Gliedes war der Ladevorgang des ersten Gliedes beendet, und die Gliederrotation begann von neuem.
Später wurde die Anzahl der Glieder auf drei und letztlich auf zwei reduziert — das erste kniete beim Feuern, das zweite stand dahinter und feuerte gleichzeitig durch die Lücken des ersten, das dritte Glied wenn vorhanden blieb als Reserve ein paar Schritt zurück.
Der Effekt des Salvenfeuers war nicht nur ein physischer, sondern auch ein psychischer. Die ungezogenen Läufe der zeitgenössischen Waffen und die in Pulverdampf gehüllten Schlachtfelder machten dies ohnehin schwer möglich.
War der Gegner entscheidend geschwächt, ging die Linie zum Bajonettangriff über. Im Normalfall kam es gar nicht zum Nahkampf, da der psychologische Effekt des Sturmangriffs reichte, um die angeschlagenen Verteidiger in die Flucht zu schlagen.
Während die langgezogenen Schlachtreihen die Feuerkraft der Infanterie beträchtlich erhöhten und diese unempfindlicher gegen das Artilleriefeuer machten, waren sie schwer zu manövrieren und schutzlos gegenüber flankierenden Kavallerieangriffen.
Daher war ein wichtiger Teil jeder Exerzierausbildung der Wechsel von der Linie zur Marschkolonne und zum Karree und wieder zurück.
Umso wichtiger war daher die im endlosen Exerzierdrill erlangte Fähigkeit, auch unter Feuer die Formationen zu ändern.
Da Kavallerieangriffe vor allem bei Überraschung des Gegners erfolgversprechend waren, wurde der militärische Mehrwert schwerer Kavallerie wie die Kürassiere im Vergleich zu ihren höheren Kosten immer geringer.
Truppengattungen der leichten Reiterei wie die Chevaulegers , die Husaren oder die Dragoner wurden in allen europäischen Armeen vermehrt eingesetzt.
Ende des Jahrhunderts wurden zunehmend auch reguläre Truppenteile mit Gewehren mit gezogenem Lauf ausgerüstet, die bislang vorwiegend von irregulären Truppen aus der Jäger- und Bürgerschaft eingesetzt wurden, die ihre eigenen Jagd- und Schützenbüchsen mitbrachten.
Diese Truppen der leichten Infanterie Jäger , Schützen , Füsiliere oder Tirailleure genannt wurden vor der Linieninfanterie in loser Schlachtordnung eingesetzt und hatten primär die Aufgabe, den eigenen Vormarsch zu decken und den Vormarsch des Gegners zu stören.
Diese nach den Ehrbegriffen vor allem der Aufklärung unerhörte Taktik wurde vor allem durch den Einsatz von Scharfschützen in den amerikanischen und französischen Revolutionstruppen forciert, in denen auf Adelsprivilegien und Standesdünkel weniger Rücksicht genommen wurde.
Ebenfalls in den französischen Revolutionsheeren entwickelt wurde die Kolonnentaktik , die es den anfangs relativ schlecht ausgebildeten Truppen erlaubte, leichter an den Feind heranzumarschieren: Anstatt in einer langgezogenen Linie marschierte man in dichtgestaffelten Kolonnen, und erst vor den feindlichen Linien wurde eine Schützenlinie gebildet.
Ab der Mitte des Jahrhunderts wurde die Waffentechnik bedeutend weiterentwickelt. Auch bei der Artillerie wurden Reichweite und Feuergeschwindigkeit durch gezogene Rohre, Hinterlader und den Rohrrücklauf gesteigert.
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